Vor ein paar Jahren nahm ich an einer Runde teil, die einen Artikel Über die ‚vorgegebenen Ordnungen’ – ‚Ordnungen der Liebe’ neu gelesen diskutierte. Bei meiner Vorbereitung auf diese Diskussion stellte ich fest, dass der Autor überhaupt nicht wusste, was Hellinger mit dem Begriff der Ordnungen eigentlich bezeichnet hatte. Auch die übrigen Teilnehmer dieser Runde – alles erfahrene Familiensteller – waren überrascht, als ich darauf hinwies.
Es war nicht das erste Mal, dass ich zur Kenntnis nehmen musste, wie wenig die Grundlagen des Familienstellens nach Hellinger bekannt sind. So kam ich auf die Idee, ein Wörterbuch der Begriffe und Themen zu verfassen, die Bert Hellinger häufig verwendet hat und die ihm wichtig waren. Dazu, so war die Idee, sollten zu jedem dieser Begriffe verschiedene Text-Beispiele von Hellinger selbst zitiert werden.
Nach einer Weile zeigte sich, dass ich solch eine Aufgabe – wenn es gut werden sollte – nicht schaffen würde. Außerdem stellte ich fest, dass ich bei vielen Stichwörtern Berts Aussagen nur bedingt teilen konnte, zum Beispiel beim Gewissen, aber auch bei der Phänomenologie. Als Herausgeber eines Lexikons müsste ich Berts Aussagen einfach nur referieren und mit Quellen-Angaben belegen, ohne eigene Anmerkungen. Das würde mir sehr schwer fallen.
Nun lasse ich hohe Ansprüche fahren. Ich erläutere die Begriffe, die (meines Erachtens) für Berts Denken grundlegend waren, und wo ich es für geboten halte, gebe ich meinen Senf dazu. Dieses Wörterbuch darf langsam wachsen. Jetzt (September 2025) beginne ich mit dem alphabetischen Ende, mit der Zugewandtheit.
Ausgeschlossene Personen
Phänomenologie
Aletheia
Zugewandtheit I
Zugewandtheit II, Bert Hellinger Zitat
Zugewandtheit III, „Christus zugewandt“
Zugewandtheit IV, ital.: rivolgenza

Weitere Fortschritte auf dieser Baustelle sind 2026 zu erwarten.