Die Aufstellungsarbeit nach Hellinger wird weltweit von ungezählten Aufstellern praktiziert. Grundsätzlich ist die Vorgehensweise einfach. Allerdings ist sie etwas Einfaches, das schwer zu machen ist. Sie zu beschreiben oder gar zu erklären, war immer schwierig. Da streiten sich die Geister bis heute, und daran wird sich wohl auch nichts ändern. Auch nach den etwa 40 Jahren, die es sie gibt, ist die Aufstellungmethode immer noch rätselhaft. Woran liegt das?
Zum Teil liegt es in der Natur der Sache: Das zentrale Element dieser Arbeit, die Wahrnehmung der Stellvertreter, kann rational und sachlich nicht erklärt werden. Mit einem nur naturwissenschaftlichen Denken ist es nicht zu fassen. Sie zu verstehen ist naturgemäß schwierig und nur annäherungsweise möglich.
Zweitens hat Bert Hellinger seine Arbeitsweise im Feld der Psychotherapie entwickelt und sich selbst lange Zeit als Psychotherapeuten verstanden. Die meisten Versuche, diese Methode zu deuten, orientieren sich daher an „Gewissheiten“, die in der modernen Psychotherapie als gültig anerkannt werden. Das ist verständlich, führt aber in die Irre. Aus Hellingers Lebenslauf heraus kann man erkennen, dass sein durchgängig treibendes Motiv die Auseinandersetzung mit einer religiösen Frage war. Viele Facetten seines Familienstellens lassen sich nur von daher verstehen.
Drittens kommt hinzu, dass von verschiedener Seite falsche Behauptungen sowohl über Hellingers Person als auch seine Methode verbreitet wurden und werden. Die Verwirrung, die dadurch entstand, war und ist gewollt.
In mancher Hinsicht hat auch Bert Hellinger selbst zur Unklarheit beigetragen, insbesondere nach dem Jahr 2000, als er unter dem Einfluss seiner zweiten Frau stand.
Als Quellen der Verwirrung werden im Folgenden untersucht:
- Ideologen, die ich „links“-faschistisch nenne . In meiner Wikipedia-Analyse ist schon einiges über diesen Personenkreis zu finden.
- Wikipedia
- Systemiker (Konstruktivisten), ausführlich am Beispiel der Webseite therapie.de
- Bert Hellingers Witwe (hellinger.com) zusammen mit Bert Hellinger selbst.