Thomas Gehrmann, 5.11. 2026
Bert Hellinger hat in den letzten 15 Jahren seines Lebens mehrfach betont, dass er sich selbst als Philosophen versteht. Manchmal hat er auch einen Hinweis gegeben, was genau er damit meint. Diese Erläuterungen von ihm gehen allerdings in sehr unterschiedliche Richtungen. Die Sache ist also weniger als eindeutig – oder mehr, wie man‘s nimmt. Es gibt Lücken im Daten-Material. Das Meiste jedoch ist gut dokumentiert und nachlesbar in Büchern.
Zum Beispiel in dem Buch von Ursula Steinbach und mir über „die Philosophie und Theologie von Bert Hellinger“, das wir 2018 veröffentlichten. Bert Hellinger hat dieses Buch geliebt, aber außer ihm selbst interessierte das Thema nicht viele.Es steht allzusehr der beliebten Vorstellung entgegen, Familienstellen sei eine therapeutische Technik.
Die in den Fußnoten angegebenen Quellen sind, sofern nicht anders angegeben:
– Gehrmann/Steinbach, In eine andere Weite. Zur Philosophie und Theologie von Bert Hellinger. Kassel 2018.
– Bert Hellinger, Ordnungen der Liebe. Ein Kursbuch.Heidelberg, 1994. Veränderte Ausgabe von 2000
– Wilfried Nelles, Heimkehr. Eine Lebensgeschichte.Marmagen, 2006